UNSERE ZIELE

Hier erklären wir Euch für welche vier Kernziele WIR uns zur Wahl gestellt haben. Die Umsetzung dieser Ziele ist unseres Erachtens notwendig, um die Handelskammer Hamburg nachhaltig zu modernisieren und reformieren. Solltet Ihr weitere Anregungen haben, was sich in der Handelskammer Hamburg ändern soll, teilt uns gerne Euer Anliegen mit.


ZWANGSBEITRÄGE ABSCHAFFEN

VERSCHWENDUNG BEENDEN

AUSBILDUNG STÄRKEN

MITGLIEDERBETEILIGUNG STÄRKEN



ZWANGSBEITRÄGE ABSCHAFFEN

Es kann kein Zweifel bestehen, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 12.07.2017, auf die die konstruktiven Kräfte in den Kammern seit Jahren gewartet und mit der erhebliche Hoffnungen verbunden waren, einen schlimmen Rückschlag darstellt. Wenn auch die wenigsten mit einem vollen Erfolg (der Abschaffung des Kammerzwangs) gerechnet hatten, so war doch die Erwartung groß, dass das Bundesverfassungsgericht konkrete Reformen insbesondere in den Bereichen Demokratisierung und Transparenz erzwingen würde. Leider ist dies nicht passiert und auch „Die Kammer sind WIR“ sieht sich nun neuen Rahmenbedinungen ausgesetzt.

Was sich für die einen als möglichen Persilschein für das übliche "Weiter so" darstellt, ist für DKSW ein Anreiz, unter neuen Bedingungen nach Reformen zu suchen und darum zu ringen.

Was sich in der Presse bisher so las:

„Neuer Handelskammer Präses rückt von Wahlversprechen ab.“ Handelskammerchef Tobias Bergmann versprach die Abschaffung der Pflichtbeiträge bis 2020. Das kann er womöglich nicht halten. (Hamburger Abendblatt vom 01.07.2017)…

…stellt sich in der Realität etwas komplexer dar, aber läuft tatsächlich darauf hinaus, dass wir dieses Versprechen – zumindest im geplanten Zeitraum - nicht werden halten können.

Woran WIR jedoch arbeiten, ist:

 

1.     Mit einem neuen Beitragssystem für mehr Beitragsgerechtigkeit zu sorgen. Und

2.     Tatsächlich einen Stein nach dem anderen umdrehen, um Kosten einzusparen und die Kammer schlanker und effizienter zu machen, und damit kostengünstiger für 99% der Mitglieder.

 

Unsere Maßnahmen zur Erreichung unseres Wahlziels!


AUSBILDUNG STÄRKEN

Das Duale Berufsausbildungssystem ist ein Erfolgsmodell. Es sichert jungen Menschen einen hervorragenden Berufseinstieg und den Unternehmen die dringend notwendigen Fachkräfte für die Zukunft. Eine echte Win-Win-Situation für Wirtschaft und Gesellschaft.

Aber dieses Erfolgsmodell ist in Gefahr: Auf der einen Seite sorgt der demographische Wandel für sinkende Schulabgängerzahlen. Auf der anderen Seite hegen immer mehr junge Menschen den Wunsch, nach der Schule keine Ausbildung, sondern ein Studium zu beginnen.

Die Folgen sind dramatisch: Bereits jeder dritte Ausbildungsbetrieb in Deutschland kann seine Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen. Viele Unternehmen beklagen bereits einen Anstieg ihres Fachkräftemangels.

WIR stehen dafür, die Duale Berufsausbildung wieder attraktiver zu machen. Sie muss wieder als ein hervorragender Berufseinstieg verstanden werden.

Dazu ist es notwendig, die Möglichkeiten und Chancen der Dualen Berufsausbildung herauszustellen, in den Fokus junger Menschen zu rücken – aber auch die Qualität der Ausbildung kontinuierlich zu verbessern.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Ausbildung? Wie sieht die Ausbildung im Jahr 2030 aus? Wie können neue Kompetenzen in die vorhandenen Berufsbilder aufgenommen oder neue Berufsbilder geschaffen werden? Wie kann die Durchlässigkeit zwischen Ausbildung und Studium gefördert werden?

Fragen, mit denen wir uns derzeit beschäftigen.

Unser Ziel: WIR möchten, dass Hamburg die modernste und innovativste Ausbildung und Ausbildungsbetreuung in Deutschland bietet.

 

Was wir bereits umgesetzt haben!  


VERSCHWENDUNG BEENDEN

Die von uns angestoßene Debatte um die Gehälter und Pensionen im Hauptamt hat offensichtlich einen Nerv getroffen und war somit mehr als gerechtfertigt.  Das Gehalt des damaligen Hauptgeschäftsführers war dabei die Spitze des Eisbergs und ein herausstechendes Symbol für diese Art und Weise, mit dem Geld der Hamburger Kaufleute umzugehen.

Ein anderes Thema, welches uns Kaufleute umtreibt, waren und sind die immens hohen

Pensionsverpflichtungen. Aus gesetzlichen Verpflichtungen können und wollen WIR nicht

ausbrechen, aber für die Zukunft müssen wir die Handelskammer Hamburg hier moderner und effizienter aufstellen.

 

WIR werden nicht umhin kommen, dass die eine oder andere Entscheidung auch mal weh tut. Lieb gewonnene, über die Jahre selbstverständlich gewordene Zuwendungen der Kammer an Verbände und Vereinigungen gehören genauso auf den Prüfstand wie eine Überprüfung aller Personal – und Sachkosten der Handelskammer Hamburg.

 

Mit Aufnahme der Plenararbeit im Mai 2017 hat sich unser Bündnis bereits dem Thema

Sparsamkeit und Effiziensteigerung angenommen.

 

Was genau WIR getan und erreicht haben erfahrt Ihr hier!


MITGLIEDER-BETEILIGUNG STÄRKEN

Eine weitere Forderung aus dem Wahlkampf lautete: WIR fordern echte Beteiligung. Als neue Stimme der Hamburger Wirtschaft werden wir einen differenzierten, ausgewogenen und gleichzeitig deutlichen Ton anschlagen. Für uns gilt: Erst zuhören – und dann Lösungen finden.

 

In dem sofort ab Mai angestoßenen Mitgliederdialog zwischen Kammer und Mitglied wurde deutlich, dass wer die Leistungen der Handelskammer kennt und nutzt,  eher bereit ist ein Feedback zu geben und äußert sich auch tendenziell positiver.  Unternehmer ohne diesen Kontakt stehen der Kammer deutlich kritischer gegenüber; sie fordern somit auch eher die Abschaffung der Pflichtbeiträge.

 

Wichtig ist es also, die Arbeit der Kammer transparent zu gestalten, den Kommunikations- und Informationsfluss zu intensivieren und kanalisieren und somit den Mitgliedern die Möglichkeit geben eigene Forderungen einzubringen und Akzente zu setzen.

 

Welche Änderungen bereits eingetreten sind!